FAQ zum Coronavirus online

Da wegen des Kontaktverbotes die Sprechstunde und das Aktiventreffen leider ausfallen, sind wir momentan jederzeit telefonisch sowie per Whatsapp, Signal und Telegram unter 0152 3636 2020 zu erreichen. Alternativ schickt uns eine Email an fauk(at)fau.org

FAU Köln Kontakt

Fragen zu euren Rechten zu Zeiten des Virus? Betrieb geschlossen? Kita zu? Alles was ihr wissen müsst, findet ihr nun unter http://koeln.fau.org/corona  

Bleibt gesund und passt aufeinander auf!

Nähfabriken in Asien – Vortrag mit Dian und Chamila von der feministischen Gewerkschaft FLBP

Wir kriegen Besuch – Von den Kolleginnen der Textilgewerkschaft FLBP aus Jakarta!

 

Wann? 11.10.2019 um 18:00

Wo?     „Alte Feuerwache“ im Gebäude „Brandschutzdirektion“ Melchiorstraße 3, 50670 Köln

Zum Anlass: So gut wie alle von uns tragen Klamotten aus den Nähfabriken in Asien, zum Beispiel von H&M. Höchste Zeit also, von den Leute vor Ort zu hören und sich mit ihnen zu vernetzen. Die Arbeiterinnen in den Fabriken sind mit viel Schikane und Gewalt konfrontiert, die vor allem geschlechtsspezifisch ist.

Dagegen regt sich Widerstand. Nicht nur organisieren sich die Näherinnen gewerkschaftlich, um die Zustände an ihren Arbeitsplätzen zu ändern – sie gehen gezielt und entschlossen gegen die sexuelle Belästigung und Ausbeutung durch die Arbeitgeber vor.

Dian von der feministischen Gewerkschaft Inter-Factory Workers’ Federation (FBLP), welche insbesondere in Jakarta (Indonesien) ihren Fokus hat, sowie Chamila vom Dabindu Collective (Sri Lanka) werden einen Input geben. Es wird um die aktuellen Arbeits- und Lebensbedingungen der Näherinnen und Gender-Based-Violence (GBV) gehen, aber auch um aktuelle Arbeitskämpfe.

Für jede Veranstaltung ist geplant anschließend in einen Austausch zu treten und darüber zu sprechen, was vor Ort getan werden kann, um die Kämpfe der Näherinnen zu unterstützen, und gemeinsam Solidarität zu organisieren.

 

 

Die Inputs werden auf Englisch gegeben. Eine Übersetzung auf Deutsch findet statt. Essen gibt’s vor Ort auch gegen Spende!

Wir freuen uns auf einen spannenden und kämpferischen Abend mit euch!

 

Am Freitag ist es soweit! „Aktion gegen Arbeitsunrecht“ sowie „Fridays For Future Köln“ rufen zu einem gemeinsamen Aktionstag gegen Ausbeutung von Mensch und Tier auf. Gerne teilen wir -leicht abgeändert- hier ihren Aufruf. KOMMT ZAHLREICH!

Liebe Kölner*innen! Liebes Umland!

Ich möchte Euch einladen, am Schwarzen #Freitag13 auf die Straße zu gehen.

Gemeinsam mit Fridays For Future Köln (FFF) treffen wir uns am 13. September 2019 um 16 Uhr am Chlodwigplatz. Wir ziehen über die Severinsstraße, am Neumarkt vorbei durch die Innenstadt, Ehrenstraße bis zum Rudolfplatz.

  • Es wird Stopps und Teach-ins vor ALDI-Filialen und anderen Supermärkten geben.
  • Bringt Kochtöpfe und Kochlöffel mit: Dumping-Fleisch raus aus Töpfen und Regalen! Es soll laut werden.
  • Die #FREITAG13 Kwaggawerk Ahl Säu United Brass Band spielt auf. (Wer trommeln kann oder ein Blasinstrument habwegs beherrscht, bitte melden!)

Tönnies stoppen! Dumping-Fleisch raus! Freitag, 13. September 2019, 16.00 Uhr Chlodwigplatz | Es rufen auf: Aktion gegen Arbeitsunrecht & Fridays For Future Köln

Verkleidungs-Motto (wer Lust hat): „Arme Schweine & kleine Würstchen halten zusammen!“

Ziel des Aktionstags ist es, Kundinnen und Kunden für die ausbeuterischen und unappetitlichen Produktionsbedingungen und -methoden zu sensibilisieren und den Tönnies-Großkunden ALDI unter Druck zu setzen. Kommt in die Südstadt!

In 20 weiteren Städten werden Demos, Kundgebungen und kleinere Aktionen stattfinden. Übersicht hier: www.aktion.arbeitsunrecht.de/fr13toennies

Wenn Ihr Werbung für den Aktionstag machen wollt: https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/material

 

 

 

 

#GastroKrieg – Mahnwache vor dem Shamrock Irish Pub in Siegburg

Der Inhaber des Shamrock Irish Pub in Siegburg schuldet einem ehemaligen Mitarbeiter noch mehrere Monatsgehälter. Es handelt sich um Ramin T., denselben Kandidaten, der sich vor ca. einem Jahr weigerte, den Beschäftigten des Oscar Wilde Irish Pubs ihre Gehälter auszuzahlen.

Er reagierte erst, als FAU-Mitglieder, Belegschaft und Sympathisant*innen nach Tag 7 eines wilden Streiks gemeinsam den Laden dicht machten. Damals gewann die Gastronomie-Branche der FAU Köln alle Gehälter für die Beschäftigten zurück (die DA berichtete).

Nun geht der Kampf in Runde 2. Etwa 20-30 Unterstützer*innen hielten eine gut gelaunte Mahnwache vor dem Lokal ab und informierten Passant*innen über die Umstände im Pub. Der Chef persönlich hatte sich leider verdünnisiert, aber wurde unfreiwillig per Telefon auf dem Laufenden gehalten. Da Ramin T. seine Lektion offenbar noch nicht gelernt hat, werden wir weitere gewerkschaftliche Schritte folgen lassen – informiert euch und bleibt auf dem neuesten Stand, denn die Kampagne geht weiter.

Organisiert euch, denn zusammen wird man weniger verarscht!

 

Straßenfest Mülheim

Am Samstag fand vor dem Kulturbunker das Mülheimer Straßenfest statt. Die FAU Köln war neben vielen anderen Organisationen und Initiativen auch mit einem Stand vertreten, die sich dem Veedel präsentiert und das Fest mitgeprägt haben. Durch die hohen Temperaturen war die Stimmung durchweg entspannt und während das Bühnenprogramm mit Vorträgen, Musik und Theater gelockt hat, konnten wir mit verschiedenen Leuten ins Gespräch kommen und uns ein Bild ihrer Lebens- und besonders Arbeitssituationen machen. Wie so oft sind die Probleme vielfältig, aber wir haben uns vernetzt und somit den ersten Schritt getan um nun eine gemeinsame Strategien zu finden, wie Arbeitsverhältnisse an unterschiedlichen Orten zu verändern sind – Wir bleiben dran! Danke an die Organisator*innen des Fest und an die Menschen die mit uns gemeinsam einen schönen Tag gestaltet haben!

FAU Köln

Filmvorführung: The Hand That Feeds am 29.06.

Lasst euch anstecken von einer inspirierenden Geschichte über Mut und Solidarität.
Wir zeigen Rachel Lears preisgekrönten Dokumentarfilm „The Hand that Feeds“ zum ersten Mal im deutschsprachigen Raum!

Der scheue Sandwich-Macher Mahoma López organisiert sich mit seinen undokumentierten Kolleg*innen gegen die unwürdigen Bedingungen in einer New Yorker Fastfood-Kette.

Ihr Arbeitskampf verwandelt das ganze Stadtviertel in ein Schlachtfeld – mittels einer selbstorganisierte, gnadenlosen, gewitzten und erfolgreichen Gewerkschaftskampagne…

Datum: 29.06.19

Ort: „Das Ohr“, am Ferkulum 8

Einlass: 18:30

Beginn: 19:00

Sprache: Englisch-Spanisches Original mit Englischen Untertiteln

Im Anschluss wird es eine Diskussion geben, in der auch verschiedene Organizer*innen von ihren Erfahrungen mit Arbeitskämpfen im Prekären Sektor erzählen – und von den besonderen Chancen, die sie bieten.

Der Eintritt ist frei. Vor Ort gibt es leckeres Essen und kühle Getränke gegen Spende!

Wir freuen uns auf einen schönen Abend mit euch!

 

Hier geht’s zur Filmwebsite: http://thehandthatfeedsfilm.com/