Studentische Beschäftigte

Als studentische Beschäftigte sind wir oft sehr direkt den Schikanen des Arbeitsmarktes ausgesetzt. Egal ob im 450€ Job, als Werkstudent, im Midijob oder schwarz. Täglich nutzen die Chefs unsere oft prekäre Situation für ihre Zwecke aus und erzählen uns, dass wir nichts weiter als austauschbare Ressourcen sind die hinter Festangestellten zurückbleiben.

Sei es bei Lohn, Bezahlung, Urlaubsplanung oder Gehalt. Feiertage werden aufgrund unserer „flexibelen Planungsmöglichkeiten“ fast generell nicht bezahlt. Dabei ignoriert man, dass man bei höchstens 20 Stunden möglicher Arbeitszeit in der Woche noch irgendwann Zeit für Uni und Erholung haben muss – das Leben beginnt schließlich nicht erst nach dem Studium. Aber was sind schon 20 Stunden maximale Arbeitszeit die Woche? Beim üblichen Mindestlohn kommt man damit nur auf knappe 750€ pro Monat. Davon sollen wir in Köln Miete, Lebensmittel, Lehrmaterial und Freizeit finanzieren? Hat man keine reichen Eltern existiert das Klischee vom faulen Studenten ohne Verpflichtungen und mit massig Zeit eben nur in der Vorstellung unserer Vorgesetzten.

Eine schlechte Arbeitsatmosphäre wird oft damit gerechtfertigt dass es ja nur für die Zeit des Studiums sei und man das schon aushalten müsse. Dabei wird verschwiegen, dass Arbeitgeber massiv Steuern und Kassenbeiträge einsparen und wir trotzdem oft gleiche Arbeit wie ausgelerntes Personal leisten müssen – oft für viel weniger Lohn.

Wir sagen: das ist ungerecht! Umso wichtiger ist es sich zu organisieren!

Die FAU bietet umfassendes Informationsmaterial zu unserer Problematik und kann in allen Bereichen, von Gastro über Büro bis hin zu HiWi-Stellen auf Erfahrung zurückblicken. Kommt vorbei, gemeinsam überlegen wir uns Möglichkeiten wie man in eurer individuellen Kombination von Arbeit und Studium Verbesserungen erkämpfen kann.

Oder schreibt uns unter fauk(at)fau.org

[ssba]